Zahnarztpraxis St. Johann

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Die Zahnarztpraxis St. Johann in Basel beschreibt sich selbst als "Ihre Anlaufstelle im Herzen von Basel". Die Praxis befindet sich in der St. Johanns-Vorstadt 58, 4056 Basel, und wird geleitet vom Praxisteam rund um Nathalie Oppliger und Angelo Vivacqua. Das Leistungsspektrum umfasst Dentalhygiene, Implantologie, Kinderzahnmedizin und rekonstruktive Zahnmedizin. Eine Praxis also, die sich besonders an Familien mit Kindern richtet, ohne die Bedürfnisse erwachsener Patientinnen und Patienten zu vernachlässigen.

Kinderzahnmedizin: Ein Schwerpunkt

Die Praxis verfolgt eine klare Philosophie zur zahnmedizinischen Betreuung von Kindern. Der erste Zahnarztbesuch wird bereits nach dem Durchbruch des ersten Zahnes empfohlen. Besonders für Kinder unter 6 Jahren erfolgt die jährliche Zahnkontrolle kostenlos, ohne Röntgenbilder. Das ist ein klares Signal einer kinderfreundlichen Ausrichtung. Das Credo der Praxis lautet "Gesunde Zähne von Anfang an!"

Die medizinische Grundüberzeugung ist, dass Kinder nicht kleine Erwachsene sind, sondern ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend eine individuelle Betreuung brauchen. Das frühe und spielerische Kennenlernen nimmt Kindern die Angst vor dem Zahnarzt und baut ein Vertrauensverhältnis auf. Milchzähne erfüllen neben der Nahrungszerkleinerung wichtige Aufgaben als Platzhalter für die bleibenden Zähne, als Impulsgeber für die Entwicklung des Kiefers und für die Ausbildung einer deutlichen Aussprache. Daher ist es wichtig, von Anfang an auf ihre Gesundheit zu achten und eine systematische Vorsorge zu betreiben.

Das Angebot für Kinder umfasst Kontrollen und Schulzahnkontrollen, individuell 1 bis 2 jährlich durchgeführt. Fluoridierung wird mit Fluoridlacken als Schutz bei kariesaktiven Milchzähnen angeboten. Fissurenversiegelung ist Teil des Angebots: auf den Backenzähnen befinden sich von Natur aus Höcker, tiefe Rillen und Furchen, in denen sich Essensreste schwer entfernen lassen. Um die entstehende Kariesgefahr zu verhindern, werden diese Fissuren mit dünnfliessendem Kunststoff aufgefüllt. Die Praxis versiegelt nicht nur die bleibenden Backenzähne, sondern auch die Milchbackenzähne.

Erweiterte Fissurenversiegelung wird angeboten, wenn bleibende Backenzähne nicht zeitnah nach dem Durchbruch versiegelt wurden. Hier können sich die Fissuren verfärben oder sogar kariös werden. Die Zahnhygiene wird mit professionellen Reinigungen unterstützt. Füllungstherapie ist ebenfalls Teil des Angebots: Bei Karies wird die Zahnsubstanz weich, es entstehen "Löcher". Die Karies wird entfernt, die Löcher mit weissem, nicht allergenem Füllungsmaterial aufgefüllt und die Zahnform wiederhergestellt. Wenn ein Loch sehr gross oder tief ist, muss der Nerv entfernt werden und eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden.

Bei grösseren Defekten an den Milchbackenzähnen besteht die Möglichkeit, die Zähne zu überkronen. Dadurch bleiben sie länger erhalten, möglichst bis zum Zahnwechsel. Ein überkronter Backenzahn verhält sich genauso wie alle anderen Zähne. Bei starker Entzündung oder Zerstörung eines Milchzahnes wird er unter schonender Anästhesie und behutsamer Zuwendung entfernt. Nach vorzeitigem Verlust eines Milchbackenzahns wird üblicherweise ein Lückenhalter eingesetzt, um den Platz frei zu halten für den kommenden, bleibenden Zahn.

Implantologie und Zahnersatz

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Implantologie. Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus einem biologisch verträglichen Material, meistens aus Titan. Dieses Material ist gewebefreundlich und verursacht aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften keinerlei Abstossungs- oder Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien.

Implantate sind besonders geeignet nach einem Zahnverlust von Einzelzähnen, zum Beispiel durch einen Unfall. Sie sind eine gute Alternative zu einer Brücke, bei der die Zähne vor und hinter der Lücke abgeschliffen werden müssten. Zahnimplantate eignen sich besonders gut bei Patientinnen und Patienten mit teilbezahntem oder zahnlosem Kiefer, wenn die vorhandene Zahnprothese keinen guten Halt mehr findet. Um diese Situation zu verbessern, werden mindestens zwei Implantate im Kieferknochen verankert.

Die Praxis erklärt die Implantation: Unter örtlicher Betäubung wird das Zahnfleisch aufgeklappt. Dann wird ein Gewinde in den Kiefer gebohrt und die künstliche Wurzel eingesetzt. Zum Schluss wird das Zahnfleisch über dem Implantat wieder vernäht. Nach zwei bis sechs Monaten ist das Implantat fest mit dem Knochen verwachsen. Die Heilung wird vom Zahnarzt regelmässig kontrolliert. Nach der Einheilungsphase kann der Zahnersatz auf das Implantat aufgesetzt werden. Das Implantat ist danach genauso belastbar wie ein eigener Zahn.

Es muss ein Mindestmass an Knochen vorhanden sein, um das Implantat im Kiefer befestigen zu können. Verschiedene Implantatsysteme machen es möglich, in fast jeder Situation Zahnimplantate zu setzen. Manchmal ist der Aufbau von Knochen mit natürlichen Ersatzmaterialien oder Membranen notwendig. Bestimmte Allgemeinerkrankungen, ein schlechter Zustand des Zahnfleisches oder spezielle, individuelle Gegebenheiten schränken eine Implantation ein. Um Komplikationen zu vermeiden und einen dauerhaften Erfolg zu sichern, bedarf es einer perfekten Mundhygiene und einer engmaschigen Prophylaxe.

Dentalhygiene und Prophylaxe

Die Praxis betont die Bedeutung regelmässiger Zahnreinigungen und Zahnkontrollen. Gesunde und gepflegte Zähne verhelfen nicht nur zu einem schönen Lächeln, sondern sind auch für das gesundheitliche Wohlbefinden wichtig. Regelmässige Zahnreinigungen und Zahnkontrollen helfen, Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) und des Zahnhalteapparats (Parodontitis) zu verhindern. Karies wird abgewehrt oder immerhin frühzeitig erkannt.

Prophylaxeassistentinnen reinigen die Zähne "oberhalb" des Zahnfleisches. Dentalhygienikerinnen sind nach einer dreijährigen Zusatzausbildung befähigt, komplexere zahnmedizinische Fälle zu behandeln. Sie führen auch Zahnreinigungen "unterhalb" des Zahnfleisches durch. Beide Fachpersonen arbeiten eng mit dem Zahnarzt zusammen und erarbeiten mit ihren Klientinnen und Klienten ein individuelles Mundhygieneprogramm. Dabei wird festgelegt, wie oft pro Jahr professionelle Zahnreinigungen sinnvoll sind (Recall-Intervalle). Es wird besprochen, welche Massnahmen und Hilfsmittel bei der täglichen Mundhygiene in der persönlichen Situation geeignet wären.

Das Team und Terminvergabe

Das Team setzt sich neben den Praxisleiterinnen und -leitern aus Dentalassistentinnen und Dentalassistenten zusammen. Die Praxis freut sich auf Kontaktaufnahmen. Termine können unter der Telefonnummer +41 61 322 03 37 oder per E-Mail kontakt@zahnarzt-stjohann.ch vereinbart werden. Ein Anamneseformular steht auf der Website in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch zur Verfügung.

Was die Seite offenlässt

Die Praxis publiziert keine konkreten Tarife, Taxpunktwerte oder Gebührenordnungen auf ihrer Website. Patientinnen und Patienten müssen sich direkt an die Praxis wenden, um Kostenvoranschläge zu erhalten. Auch Öffnungszeiten für Routine-Sprechstunden werden nicht angekündigt; die Praxis arbeitet nach Terminvergabe.

Für wen die Praxis passt und für wen nicht

Die Zahnarztpraxis St. Johann ist besonders gut geeignet für Eltern, die ihre Kinder in kundigen Händen wissen möchten. Das klare Konzept der Kindergerechten Zahnarztbetreuung und das Angebot kostenloser Zahnkontrollen für Kinder unter 6 Jahren sprechen für eine Familie orientierte Ausrichtung. Wer Implantologie und rekonstruktive Zahnmedizin unter einem Dach haben möchte, findet hier spezialisierte Expertise. Die Mehrsprachigkeit des Anamneseformulars deutet auch auf eine internationale Patientenschaft hin.

Wer spontan einen freien Termin sucht oder ungeplante Zahnprobleme hat, muss nach vorheriger Absprache anrufen. Die Praxis arbeitet auf Terminnbasis, es gibt keine offenen Sprechstunden. Die fehlenden Preisangaben machen eine vorherige telefonische Abfrage von Kosten erforderlich.

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