Dr. med. dent. Adrian Kammermann
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Die Praxis und ihre Geschichte
Die Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Adrian Kammermann liegt in Spiez an der Seestrasse 3 und hat lange Wurzeln in der Stadt. Die Praxis wurde 1976 von Adrian Kammermanns Vater, Dr. med. dent. Daniel Kammermann, gegründet und wird seit 2011 von Adrian Kammermann geleitet. "Seit 50 Jahren in Spiez" - so beschreibt die Website ihre kontinuierliche Präsenz. Das bedeutet für Patienten, dass die Praxis zu einem lokalen Zahnmedizin-Anker in Spiez geworden ist, ein Ort, an dem Generationen von Spiez-Bewohnern ihre Zähne versorgen ließen.
Adrian Kammermann übernahm die Praxis nach Jahren von klinischen Weiterbildungen und Praxis-Erfahrung in anderen Kontexten. Es war keine bloße Namensübergabe, sondern eine Übergabe mit substanzieller Vorbereitung. Der Vater, Dr. Daniel Kammermann, und Adrian waren dann 2011 bis 2018 in Partnerschaft tätig, was vermuten lässt, dass eine Übergabe in Phasen stattfand. Die Website verweist auf sein Verständnis, dass der Zahnarztbesuch bei vielen Menschen mit Unbehagen verbunden ist und macht dies zum Ausgangspunkt ihrer Praxisphilosophie. Das ist ein reifer, patientenorientierten Ansatz: Die Praxis erkennt an, dass Zahnarztangst real ist und versucht, damit empathisch umzugehen.
Wer hierher kommt und was die Praxis leistet
Diese ist eine Generalistenpraxis für die ganze Familie, für jung und alt. Die Website nennt "zahnärztliche Grundversorgung von jung bis alt (Familienpraxis)" als Grundauftrag. Das bedeutet, dass Kinder zur Schulkontrolle und Zahnbehandlung kommen, Erwachsene zur regelmäßigen Pflege und Behandlung, und ältere Menschen ebenfalls eine Heimat finden. Ein Patient könnte periodische Kontrollen mit professioneller Zahnreinigung (Dentalhygiene) haben, ein anderer könnte nach Zahnfleischbehandlung (Parodontitis) fragen, ein dritter könnte mit Zahnverlust zu entscheidenden Fragen kommen.
Die Praxis deckt ein breites Spektrum ab: zahnerhaltende Massnahmen wie Wurzelbehandlungen und Zahnfüllungen, ästhetische Zahnmedizin (zahnfarbene Füllungen, Veneers und Zahnaufhellung/Bleaching), Behandlung von Zahnfleischbluten und Zahnbetterkrankungen, zahnärztliche Chirurgie mit Weisheitszahnentfernungen und Behandlung von Zahnunfallfolgen, Zahnimplantate, sowie festen Zahnersatz (Kronen, Brücken) und abnehmbaren Zahnersatz (Prothesen, Teilprothesen, Druckknopfprothesen). Die Website betont auch, dass die Praxis Schulkontrollen und Kinderbehandlungen durchführt. Damit deckt die Praxis sowohl das klassische Spektrum der Zahnmedizin als auch spezielle Angebote ab.
Dr. Adrian Kammermann selbst hat eine intensive Ausbildung absolviert. Seine Website führt auf: 2003 Staatsexamen in Zahnmedizin an der Universität Bern, 2004 Promotion zum Dr. med. dent., 2004 Weiterbildung in der Klinik für Oralchirurgie unter Prof. Buser an der Universität Bern, 2005 Weiterbildung in der Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin unter Prof. Hotz, auch an der Universität Bern. Nach diesen Kliniken arbeitete er in Praxen in Thun und später Berlin. 2007-2009 folgte eine weitere Weiterbildungsperiode an der Klinik für Oralchirurgie in Bern, 2009-2011 folgte wieder Praxiserfahrung. Seit 2011 führt er die eigene Praxis, zunächst 2011-2018 in Partnerschaft mit seinem Vater.
Team und Ausstattung
Das Team setzt sich aus 9 benannten Personen zusammen. Neben Dr. Adrian Kammermann sind es Jennifer Kammermann in Administration und Buchhaltung, 2 Dentalhygienikerinnen (Barbara Summermatter und Angela Forward mit 60% Pensum), 1 Prophylaxeassistentin (Arta Kolaj), 3 Dentalassistentinnen (Nadine Schönenberger mit Teilzeitpensum seit 2021, Chiara Liebi seit August 2025, Tina Isler mit 20% Pensum), sowie 1 Dentalassistentin in Ausbildung (Daria Valuiska). Die Präsenz von Dentalhygienikerinnen ist wichtig: Sie führen die Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung durch und sind oft der erste Kontakt für Patienten mit Zahnfleischproblemen.
Die Qualifikationen der langjährigen Mitarbeiterinnen zeigen eine stabile und kontinuierliche Struktur. Barbara Summermatter, die Dentalhygienikerin, wurde 1996-1998 als Zahnmedizinische Assistentin ausgebildet, 1999-2002 als Dentalhygienikerin in Bern mit integriertem Praktikum ausgebildet, und arbeitet seit 2005 in der Praxis Kammermann in Spiez. Das bedeutet, sie arbeitet dort seit mindestens 19 Jahren, was große Kontinuität und Erfahrung zeigt. Angela Forward ist ebenfalls als Dentalhygienikerin angestellt, mit einem Pensum von 60%, also fast Vollzeit. Arta Kolaj wurde 2010-2013 als Dentalassistentin ausgebildet und arbeitet seit 2013 in der Praxis, seit 2018 als ausgebildete Prophylaxeassistentin mit 20% Pensum ab September 2018. Das Schichtmuster zeigt, dass die Praxis auch Angestellte mit reduzierten Pensums integriert.
Nadine Schönenberger hatte eine längere Biographie: Sie wurde 2001-2004 ausgebildet, arbeitete 2004-2009 in dieser Praxis Dr. Bittner in Spiez, dann eine Familienpause 2009-2019, und kehrte 2019-2021 mit Teilzeitpensum zurück, wo sie seit 2021 weiterhin mit Teilzeitpensum in der Kammermann-Praxis arbeitet. Das ist relevant: Die Praxis hat die Mitarbeiterin nach ihrem Ausstieg und ihrer Familienpause wieder aufgenommen, was auf Flexibilität und Verständnis für Lebenszyklen hindeutet.
Die Website nennt keine expliziten Öffnungszeiten, was ein Defizit ist. Sie verweist aber auf "Fragen rund um die Zähne" und andere Serviceangebote. Die Praxis ist mit dem Auto über die Seestrasse zu erreichen und hat Parkplätze unmittelbar vor der Praxis. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Praxis mit der Buslinie 10 zu erreichen, mit der Bushaltestelle Zollgasse oder Wegmühlegässli. Spiez am Thuner See ist ein Ort mit Tourismus und Naherholung, also auch für Ferienbesucher erreichbar.
Tarife und finanzielle Transparenz
Die Praxis hat eine umfangreiche Seite zu Tarifinformationen. Sie erklärt, dass ab 1. Januar 2018 der revidierte Zahnarzttarif "Dentotar" in Kraft gesetzt wurde, der zwischen der Schweizerischen Zahnärzte Gesellschaft SSO und den Sozialversicherungen abgeschlossen wurde. Dieser Tarif gilt in der ganzen Schweiz und beträgt im Sozialversicherungsbereich einheitlich CHF 1.00. Der revidierte Tarif gilt auch für Privatpatienten.
Die Praxis nennt konkrete Taxpunktwerte ab 1. Januar 2019: Für Dentalhygienikerin und Prophylaxeassistentin bei Privatpatienten CHF 1.00, für Privatpatienten (Zahnarztbehandlung) CHF 1.05, für Schüler und Jugendliche in Ausbildung CHF 1.00, für SUVA, Militärversicherung und IV (Ergänzungsleistungen) CHF 1.00. Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung werden noch zum älteren Taxpunktwert von CHF 3.10 abgerechnet. Die Praxis betont auch, dass sie grundsätzlich auf die Verrechnung der Position "Grundtaxe für Arbeitsplatzdesinfektion" verzichtet.
Die Website erklärt auch, warum eine Tarifrevision nötig war: Der vorherige Tarif war 25 Jahre alt und spiegelte nicht mehr den Stand der modernen Zahnmedizin und die heutigen betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten wider. Steigende gesetzliche Vorschriften im Bereich Hygiene und Datenschutz, steigende Materialkosten und jährliche Teuerungsausgleiche der Löhne werden als Gründe genannt.
Für wen die Praxis passt
Die Praxis passt optimal für Bewohner von Spiez und der nächsten Region, die eine Zahnarztpraxis für alle Familienmitglieder vom Kind bis zum Senior suchen. Wer mit Unbehagen beim Zahnarztbesuch kämpft und eine Praxis schätzt, die dieses Thema offen anspricht, könnte sich hier verstanden fühlen. Die langjährige Präsenz seit 50 Jahren und die Kontinuität im Team (viele Mitarbeiterinnen arbeiten seit vielen Jahren dort) können für Patienten ein Zeichen von Stabilität und Erfahrung sein. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Praxis kommen kann (Buslinie 10), oder mit dem Auto und Parkplatz vor der Praxis, findet Zugang.
Die Praxis passt weniger gut für Menschen, die nach einer noch größeren Fachspezialisierung suchen, da die Website sich als Familienpraxis mit breitem Spektrum positioniert, nicht als spezialisierte Klinik. Wer ausführliche englischsprachige Informationen online erwartet, wird feststellen, dass die Website auf Deutsch verfasst ist und keine Sprachvarianten nennt. Wer sehr spontane Termine benötigt, müsste telefonisch anfragen, da ein Online-Terminbuchungssystem nicht genannt wird.