OrthoLight

Zum Bewerten auf einen Stern tippen

Was die Praxis ist

OrthoLight ist ein Kieferorthopädie-Spezialpraxis in Genf, gegründet 2017 und spezialisiert ausschliesslich auf Zahnspangen und Zahnbewegungen. Die Praxis befindet sich an der Rue du Rhône 61 im Genfer Zentrum und wird von Dr. Antoine Meley und Dre Marta Sotorra geleitet. Der Fokus liegt darauf, jedem Patienten einen individuellen Behandlungsplan anzupassen, unterstützt durch moderne 3D-Technologie und ein internationales Team, das acht Sprachen spricht.

Für wen sie da ist

Patienten bei OrthoLight sind typischerweise Menschen, die eine spezialisierte, diskrete und technologisch durchdachte Zahnbewegung wünschen. Die Praxis bietet Behandlungen für jede Lebensphase an: vom sehr jungen Kind ab drei Jahren bis zu Senioren über 60. Das ist ein Unterscheidungsmerkmal, denn viele Praxen behandeln Zahnfehlstellungen erst im Schulalter oder später. Die Website nennt ausdrücklich "orthodontie dès 3 ans" und beschreibt, wie ein junges Kind von einer frühzeitigen Korrektur schlechter Angewohnheiten profitieren kann, um später einen schwereren Eingriff zu vermeiden.

Die Praxis richtet sich an zahnmedizinisch anspruchsvolle Patienten, die Wert auf Transparenz, persönliche Begleitung und ästhetisch diskrete Lösungen legen. Besonders sprechen die diskreten Verfahren Erwachsene an, die eine Zahnbewegung ohne sichtbare Apparatur wünschen. Das Team betont mehrfach, dass es "die Stellung der Zähne lässt sich auch noch bei Erwachsenen und bis ins hohe Alter korrigieren", was älteren Patienten Mut zusprechen soll.

Die Website nennt sechs Patientenprofile: Kleinkinder von drei bis fünf Jahren, bei denen schlecht sitzende Gewohnheiten früh erkannt und korrigiert werden, Kinder von sechs bis elf Jahren, denen eine Wachstumslenkung hilft und die präventiv auf einen späteren Eingriff vorbereitet werden, Jugendliche von 12 bis 18 Jahren mit diskreten Behandlungsoptionen, Erwachsene von 19 bis 59 Jahren, für die absolute Diskretion ohne Einfluss auf die Berufstätigkeit zentral ist, und Senioren über 60, für die eine Implantatsicherung oder eine verbesserte Kaufunktion im Fokus steht.

Behandlungen, Team und Ausstattung

Die Praxis hat zwei bemerkenswerte Eigenentwicklungen: die sogenannten Molders und InTeeth. Die Website nennt die Molders als "Exclusivité Suisse" und beschreibt sie als selbstligaturierende Zahnspangen, die für jeden Patienten direkt auf die Zahnoberfläche modelliert werden, um Reibung zu reduzieren und den Komfort zu verbessern. Diese Personalisierung senkt die Friktion, verbessert den Komfort und optimiert den therapeutischen Erfolg. InTeeth ist ein Patent-Verfahren, bei dem Dr. Antoine Meley und sein Sohn Dr. Hugo Meley linguale Aligner entwickelt haben, die auf der Zahninnenseite sitzen und unsichtbar sind. Die Website nennt InTeeth als "les premiers aligneurs linguaux amovibles jamais conçus" und beschreibt sie als Kombination aus der Diskretion von lingualen Apparaturen und dem Komfort von transparenten Zahnschienen.

Zusätzlich bietet die Praxis transparente Zahnschienen (Gouttières) von drei verschiedenen Herstellern an, was bedeutet, dass für verschiedene klinische Fälle und Budgets unterschiedliche Optionen zur Verfügung stehen. Die Website erklärt, dass diese Pluralität es ermöglicht, "la solution au cas clinique et au budget de chaque patient" anzupassen. Die klassische linguale Kieferorthopädie, also feste Apparaturen auf der Innenseite der Zähne, wird ebenfalls angeboten, ebenso die Interceptive Orthodontie für Kinder ab drei oder vier Jahren. Diese Methode orientiert "le développement de la mâchoire pendant la croissance" und reduziert deutlich die Notwendigkeit schwererer Behandlungen im Jugendlichenalter. Konventionelle Zahnspangen (Bagues) aus Metall oder Keramik bleiben "la solution de référence" für komplexe Fälle.

Das Team besteht aus Dr. Antoine Meley, der seit 1988 praktiziert (37 Jahre Erfahrung), und Dre Marta Sotorra, die 2022 dazukam. Der Schwerpunkt liegt auf der Spezialisierung: Die Praxis praktiziert keine Allgemeinzahnmedizin, sondern ausschliesslich Kieferorthopädie. Dr. Meley hat den Kurs in Basel absolviert und spezialisierte sich auf die Molders. Die technische Ausstattung umfasst einen Intraoralen Scanner und eine digitale Panorama-Röntgenanlage sowie eine Analyse in drei Dimensionen, so dass der Patient das geplante Behandlungsergebnis vor dem Start visualisiert. Die Website betont, dass "chaque patient dispose de son propre plan de traitement, discuté en détail dès la première consultation".

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 09:30 bis 18:30 Uhr. Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar (Busse 5, 8, 9, 10, 25; Tram 12, 17, 18; SL3 und SL5). Es gibt mehrere Parkmöglichkeiten in der Nähe (Rive-Centre 2 Minuten Fussweg, Mont-Blanc 6 Minuten, Saint Antoine 7 Minuten). Die Website nennt, dass die Praxis "10 000 patients traites" hat. Google-Bewertungen zeigen 132 Patientenbewertungen mit 4,9 Sternen im Durchschnitt und eine zweite Bewertungsgruppe mit 128 Bewertungen und 5 Sternen.

Was die Website nicht verrät

Die Praxis hat zwar eine Tarifseite, aber die nennt in der Regel ein System, nicht einzelne Preise. Die Website gibt an, dass die Erstberatung 104,60 CHF kostet, was dem SSO-Barème entspricht. Ein vollständiger Bilan mit 3D-Scanner und digitalem Röntgen wird mit 104,60 CHF berechnet. Die Website erklärt, dass die Behandlung "3D-Scanner intrabuccal numérique couleur, radiologie panoramique certifiée, analyse 3D de la denture" umfasst und der Diagnosis "complet, documenté et partagé avec vous" wird. Für die Behandlungskosten selbst teilt die Website mit, dass diese "variable Dauer je nach Fall" haben und dass Zahnzusatzversicherungen eine "signifikante" Kostenübernahme bieten. Ein personalisierter Kostenvoranschlag wird nach dem Bilan erstellt. HeidiPay-Ratenzahlungen (12 bis 24 Monate ohne Zinsen) und der Crédit Populaire du Léman sind Finanzierungsoptionen.

Die Website nennt aber nicht die genauen Kosten für die verschiedenen Verfahren (Molders, InTeeth, linguale Aligner, transparente Schienen) oder wie lange eine typische Behandlung dauert. Die praxiseigenen Molders und InTeeth sind nicht einzeln mit Kosten durchgerechnet. Die Website zeigt Fallbeispiele (Vorher/Nachher-Bilder) mit Behandlungsdauern (18, 24 Monate et cetera), aber nicht mit Preisen. Auch keine Erfolgsraten oder Haltbarkeitsdaten werden genannt.

Für wen sie passt und nicht

OrthoLight ist die richtige Wahl für Patienten aller Altersstufen, die eine hochspezialisierte, diskrete Kieferorthopädie mit individualisierter Technologie wünschen. Besonders geeignet ist sie für Erwachsene in beruflicher Tätigkeit, die einen unsichtbaren Apparat bevorzugen und für die eine Zahnbewegung "sans compromis esthétique" zentral ist, und für junge Eltern, die ihr Kind bereits ab drei Jahren zu einer Kontrolle anmelden möchten. Das mehrsprachige Team ist ein deutlicher Vorteil für Expatriierte und Internationale in Genf. Die zentrale Lage an der Rue du Rhône und die gute öffentliche Erreichbarkeit machen die Praxis leicht zugänglich, auch für Berufstätige mit begrenztem Zeitbudget.

Weniger geeignet ist die Praxis für Patienten, die eine sehr kostengünstige Lösung suchen oder die einen Zahnarzt mit Allgemein- und Spezialistenfunktionen unter einem Dach erwarten. Die Spezialisierung auf reine Kieferorthopädie bedeutet, dass Zahnreinigung, Zahnsteinentfernung oder andere Leistungen nicht in diesem Haus angeboten werden. Patienten ohne Zahnzusatzversicherung sollten vorher Klarheit über die Gesamtkosten suchen, die die Website nicht vollständig listet. Die Website empfiehlt, sich telefonisch unter +41 22 311 15 67 oder per WhatsApp +41 76 823 92 64 anzumelden.

Mehr aus Kieferorthopädie

Alle ansehen