Kieferorthopädie Zentrum Bern
Zum Bewerten auf einen Stern tippen
Was die Praxis ist
Das Kieferorthopädie Zentrum Bern ist eine auf Zahnstellungskorrektionen spezialisierte Praxis mit drei Standorten in Bern, Düdingen und Ostermundigen. Unter der Leitung von Dr. Jos van den Hoek bietet die Praxis umfassende kieferorthopädische Behandlungen für alle Altersgruppen. Das Team besteht aus mehreren Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzten sowie ausgebildetem Fachpersonal und arbeitet eng mit einer benachbarten Logopädie-Praxis zusammen. Die eigene Website erklärt das Ziel der Praxis so: "Ein schönes Lachen, basierend auf Funktionalität und Ästhetik, ist unser Ziel bei jeder kieferorthopädischen Behandlung." Dabei werden ganzheitliche Aspekte berücksichtigt, etwa die Einbindung von Logopädie oder oralchirurgischen Massnahmen, wenn diese sinnvoll sind. Die Praxis verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Funktionalität und Ästhetik gleichermassen berücksichtigt, mit dem Ziel einer langfristigen Verbesserung von Zahngesundheit und Lebensqualität. Die Website wendet sich an Patienten mit Kiefergelenkproblemen, an solche, die ihr Lächeln verschönern möchten, und ausdrücklich auch an Eltern, die einen Kieferorthopäden für ihre Kinder suchen.
Wofür man hingeht
Die Praxis richtet sich an Patienten mit Zahnfehlstellungen, unabhängig vom Alter. Kinder und Jugendliche finden hier spezialisierte Frühbehandlung und moderne kieferorthopädische Verfahren. Der Website zufolge ist es ratsam, Kinder bereits im Alter von 6 bis 8 Jahren auf kieferorthopädischen Behandlungsbedarf untersuchen zu lassen. Die meisten Kinder beginnen ihre Behandlung zwischen 11 und 12 Jahren, dem Beginn des vorpubertären Wachstums. Solange der Kiefer noch wächst, können sowohl das Kieferwachstum als auch die Zahnstellung durch kieferorthopädische Apparaturen beeinflusst werden. Das primäre Ziel ist dabei, dass Ober- und Unterkiefer korrekt zueinander passen und ein harmonisches Gesichtsbild entsteht. Viele kieferorthopädische Probleme lassen sich bei Kindern einfacher und besser korrigieren, bevor sich das Kieferwachstum verlangsamt hat. Für Erwachsene bietet die Praxis moderne, unauffällige Lösungen wie Invisalign-Aligner oder Lingualtechnik, da die Zahnstellung während des ganzen Lebens eines Menschen korrigiert werden kann. Die Website betont, dass die Praxis einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und dabei nicht nur funktionale, sondern auch ästhetische Ziele berücksichtigt. Patienten mit Kiefergelenkproblemen, Zahnlücken oder Engstand werden hier ebenso betreut wie solche mit komplexeren Fehlstellungen wie Kreuzbiss, Tief- oder Unterbiss. Die Praxis erklärt, dass "Kieferorthopädie" Knochenposition bedeutet. Die Praxis kooperiert bei schwierigeren Fällen mit externen Spezialisten, etwa Kieferchirurgen, und integriert auch logopädische Massnahmen in die Behandlung. Nach abgeschlossener Behandlung werden die Zähne mit speziellen Retentionsgeräten wie fest geklebten Retainern oder herausnehmbaren Retentionsplatten stabilisiert, damit sie an den neuen Positionen verbleiben.
Die Leistungen im Detail
Das Praxisteam unter der Leitung von Dr. Jos van den Hoek besteht aus drei Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzten für Kieferorthopädie: Dr. Konstantina Papadopoulou und Dr. Sofia Bakirtzi (M.Sc.), beide Mitglieder der SSO (Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft). Das Verwaltungsteam wird von Praxismanagerin Dorarta Ramadani geleitet, die selbst diplomatische Chefarztsekretärin ist. Unterstützt werden die Ärzte von weiteren diplomiertem Fachpersonal, darunter Dentalassistentinnen Erika Rivera und Celine Lorenz, Prophylaxeassistentin Lejla Murati und Dentalassistentin Beritan Barut. Die Praxis verfügt über ein eigenes Zahntechniklabor sowie eine benachbarte Praxis für Logopädie Marianne Campiche Weber. Das Behandlungsspektrum umfasst klassische feste Zahnspangen, Invisalign-Aligner, Retainer zur Stabilisierung, spezialisierte Kieferorthopädie für Kinder und die Betreuung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Bei der Invisalign-Behandlung erfolgt der Aligner-Wechsel alle zwei Wochen, wobei sich die Zähne in Schritten von 0,15 bis 0,25 Millimetern bewegen. Die Behandlungsdauer liegt durchschnittlich bei 9 bis 18 Monaten, und Kontrolltermine finden etwa alle vier bis sechs Wochen statt. Patienten erhalten ihre Aligner-Sets bereits mehrere Wochen im Voraus, sodass sie die Schienen selbstständig austauschen können. Die Praxis betont, dass Mundlöcher und Zahnfleischentzündungen durch Zahnbelag verursacht werden, nicht durch die kieferorthopädische Apparatur, weshalb Kontrolluntersuchungen beim Hauszahnarzt in verkürzten Intervallen wichtig sind. Die Praxis führt ausserdem Spezialkurse zu Dentalfotografie und Face-Former-Therapie für Fachkräfte durch. Die Face-Former-Therapie wird als ursachenorientiert und ganzheitlich beschrieben und eignet sich laut Website insbesondere für die Behandlung von Schnarchen, Schlafapnoe, Zähneknirschen und Gesichtsschmerzen. Terminbuchungen sind online möglich. Öffnungszeiten werden auf der Website nicht publiziert, der genaue Ort der Berner Praxis ebenfalls nicht.
Was die Seite offenlässt
Die Website publiziert keine Tarife. Sie nennt nur, dass sich die Kosten "nach der individuellen Beratung" richten. Die Praxis erwähnt zwar, dass eine kieferorthopädische Behandlung kostenintensiv ist und vom Patienten "ein hohes Mass an Mitarbeit" verlangt. Die Frage der Kostenübernahme durch Krankenkassen wird allgemein erklärt: Das Krankenversicherungsgesetz schreibt vor, dass die Krankenkasse nur bei wenigen, genau definierten Krankheitsbildern die Kosten übernimmt. Bei Erwachsenen ist eine Kostenübernahme nur in seltenen Fällen möglich. Viele Krankenkassen bieten private Zusatzversicherungen an, die kieferorthopädische Behandlungen abdecken. Die Website rät, dass die Versicherungssituation vor dem Behandlungsbeginn abgeklärt werden sollte. Die exakten Öffnungszeiten der Praxen stehen nicht auf der Website. Ebenso nicht publiziert sind die Adresse der Hauptpraxis in Bern, die genauen Adressen der Standorte in Düdingen und Ostermundigen. Konkrete Details zur Face-Former-Therapie werden über die allgemeine Beschreibung hinaus nicht gegeben. Es werden keine aktuellen Patientenstudien, Fallbeispiele oder Erfolgsquoten für die verschiedenen Behandlungsarten genannt. Die Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung wird als potenziell mehrere Jahre beschrieben, da "die Wachstumsbeeinflussung und die schwachen Kräfte über längere Zeit wirken können" müssen, aber konkrete Beispiele für einzelne Fehlstellungen sind nicht auf der Website verfügbar. Nach welchen Kriterien die "Hochqualifizierung" der Kieferorthopäden gemessen wird, wird nicht erläutert.
Für wen sie passt und für wen nicht
Die Praxis eignet sich für Patienten jeden Alters mit verschiedensten Zahnfehlstellungen. Sie ist besonders geeignet für Kinder und Jugendliche, die von der frühen Wachstumsbeeinflussung profitieren, sowie für Berufstätige, die eine unauffällige Behandlung bevorzugen. Die Website betont, dass Kinder besser von einer frühzeitigen Untersuchung und Betreuung profitieren. Erwachsene, denen sichtbare Zahnspangen unangenehm sind, werden mit Invisalign-Alignern oder Lingualtechnik bedient. Die Praxis erwähnt ausdrücklich, dass berufstätige Patienten bei der Invisalign-Methode von verkürzten Kontrollzeiten profitieren. Die Praxis ist auch für Patienten interessant, denen intensive Zusammenarbeit mit externen Spezialisten wie Kieferchirurgen wichtig ist oder die von der nebenräumlichen Logopädie-Praxis profitieren könnten. Die gute Zusammenarbeit mit dem Hauszahnarzt wird ausdrücklich erwähnt. Patienten, deren Kiefer noch nicht ausgewachsen ist, profitieren am stärksten von der Fachkompetenz der Praxis. Nicht geeignet ist die Praxis für Patienten, die ihre exakten Kosten vor der Beratung kennen möchten oder deren Terminverfügbarkeit stark limitiert ist, da die Website keine konkreten Öffnungszeiten nennt. Die Praxis ist reine Kieferorthopädie und bietet keine allgemeine Zahnmedizin an. Patienten, denen der Ort der Praxis in Bern unklar ist, sollten vorher online Kontakt aufnehmen oder den Ort mit den anderen Standorten abklären. Patienten, die bereits Brücken haben, sollten vor der Invisalign-Behandlung individualabklären, wie diese ihre Behandlung beeinträchtigen könnten.